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Kalium – ein lebenswichtiges Elektrolyt

Mengenelemente, Elektrolyte

Kalium, ein wichtiges Elektrolyt
© pixabay

Was ist Kalium?

Kalium (Potassium) gehört wie Natrium, Kalzium und Magnesium zu den Elektrolyten und Mineralstoffen und ist ein Mineralstoff, das als elektrisch geladenes Teilchen (Kation) wandern kann und eine wesentliche Rolle bei der Funktionsfähigkeit aller Zellen im Allgemeinen und von Nerven und Muskeln im Besonderen innehat.

Im Zellinneren kommt Kalium in hoher Konzentration (155 mmol) vor, während es außerhalb der Zellen nur in einer Konzentration von 4 mmol in Erscheinung tritt. Die so genannte Natrium-Kalium-Pumpe sorgt für die unterschiedlichen Konzentrationen von Natrium und Kalium im inter- und extrazellulären Raum. Dies ist Voraussetzung für die Entstehung von Nervenimpulsen. Außerdem wird Kalium zum Transport des den Blutzucker senkenden Hormons Insulin in die Zellen benötigt. Es ist für das Wachstum der Zellmasse, für die Herstellung körpereigener Eiweiße und für die Aktivierung verschiedener Enzyme notwendig.

Anwendungsbereiche/Wirkung von Kalium

Kalium

  • ist verantwortlich für den Flüssigkeitshaushalt  (osmotischer Druck) in der Zelle
  • spielt eine Rolle beim Eiweißaufbau und der Kohlenhydratverwertung
  • steuert die Reizleitung der Nerven
  • steuert in Verbindung mit Kalzium die Fähigkeit zur Kontraktion von Skelettmuskeln sowie Herz- und Gefäßmuskeln
  • ist Bestandteil der Verdauungssäfte im Magen-Darmtrakt

Bei Kaliumverlust (z.B. durch Durchfall etc.) kann der Kaliumgehalt anfangs schnell mit Hilfe der Speicher im Zellinneren ausgeglichen werden.

Leistungssportler verlieren über den Schweiß große Mengen an Kalium. Kaliummangel kann zu Muskelschwäche und Muskelkrämpfen führen. Außerdem sind Kalium- und Magnesiummangel die häufigste Ursache für schlechte Ausdauerleistungen und lange Regenerationsphasen im Laufsport. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es zu wissen, dass Kalium nur in Anwesenheit von Magnesium von Körper richtig aufgenommen werden kann.

Anderer bedrohlicher Kaliumverlust

Kalium-Verluste über die Nieren

  • Diuretika
  • Kortikoide
  • Hyperaldosteronismus
  • Cushing-Syndrom

Kalium-Verluste über den Magen-Darm-Trakt

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Fisteln
  • Abführmittel

Kalium Verteilungsstörungen

  • Alkalose
  • Perniziöse Anämie

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Diese Kalium-Citrat-Tabletten beinhalten 1050mg Tagesportion und reichen bei empfohlener Anwendung für 30 Tage.

Kalium – Bedarf und Dosierung

Bedarf und Dosierung sind wesentlich abhängig von der individuellen Ausgangssituation, dem Verwendungszweck, der Konstitution und dem verwendeten Produkt. Es wird daher auf die Herstellerangaben auf dem Beipackzettel des jeweils gewählten Produktes verwiesen.

Elektrolytgetränke sind laut Sportmedizinern für leistungsorientierte Läufer durchaus empfehlenswert. Während des Sports reicht eine Zufuhr von Kalium in einem Sportgetränk, das etwa 300-400 mg Kalium pro Liter enthält. Nach der körperlichen Belastung kann zu Förderung der Regeneration Kalium auch höher dosiert (z.B. 1000 mg pro Liter) eingenommen werden.

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Tipps und Informationen zu Kalium

Ein zu hoher Kochsalzkonsum erhöht die Kaliumausscheidung. Daher sollte Kochsalz sparsam dosiert und wo möglich beim Kochen durch Kräuter etc. ersetzt werden. Kalium löst sich aus Lebensmitteln, wenn es zu lange in Wasser gelagert oder gekocht wird.

Symptome des Kaliummangels sind u.a. sind Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhte Nervosität, Appetitlosigkeit, Darmträgheit sowie Blähungen und Verstopfung. Auch Kopfschmerzen oder Schwindel und schnelle ermüdbare Muskulatur zählen zu den Symptomen eines geringfügig ausgeprägten Kaliummangels. Weitere Anzeichen sind Hauttrockenheit mit erhöhter Akne-Neigung, Wundheilungsstörungen sowie eine vergrößerte Urinmenge, zuweilen begleitet von Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Ab einer Konzentration von weniger als 2,5 mmol/l kann Kaliummangel lebensbedrohliche Konsequenzen haben.


Bitte beachten Sie auch unseren Haftungsausschluss

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