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Bärlauch – ein altes Naturheilmittel gegen vielerlei Beschwerden

Naturheilmittel

Bärlauch
© pixabay

Was ist Bärlauch?

Bärlauch (Allium ursinum) wird volkstümlich auch als Heckenzwiebel, Waldknoblauch und Zigeunerlauch bezeichnet. Er ist eine ausdauernde krautige Zwiebelpflanze aus der Familie der Liliengewächse und kommt in fast ganz Europa in Lab- und Auenwäldern auf feuchtem Boden vor. Verwendet werden die Blätter, die in den Monaten März und April einzeln dicht nebeneinander aus dem Boden treiben. Sie sind lindgrün, lanzettlich und am Ende spitz zulaufend, mit glänzender Oberfläche und matter Unterseite.

Nicht nur als aromatisches nach Knoblauch riechendes Küchenkraut ist Bärlauch beliebt, auch auf Grund seiner Heilwirkungen hat er in der Naturmedizin seine Anhänger.

Eine Verwechslung mit Herbstzeitlose und Maiglöckchen kommt immer wieder vor und hat oft tödliche Folgen. Darüber hinaus können Bärlauchblätter mit Fuchsbandwurm-Eiern verunreinigt sein.

Beachten Sie dazu die Hinweise weiter unten unter „Tipps und Informationen“.

Anwendungsbereiche/Wirkung von Bärlauch

Anwendungsbereiche von Bärlauch

  • bei Arteriosklerose
  • bei Appetitlosigkeit
  • bei Asthma
  • bei Blähungen
  • bei Bluthochdruck
  • bei Bronchitis
  • bei Durchfall
  • bei Durchblutungsstörungen
  • bei Fieber
  • bei Frühjahrsmüdigkeit
  • bei Gedächtnisschwäche
  • bei kalten Händen
  • bei kalten Füßen
  • bei häufigen Kopfschmerzen
  • bei Leistungsschwäche
  • bei Rheuma
  • bei schlechter Wundheilung
  • bei Verdauungsstörungen
  • gegen Würmer

Heilwirkung von Bärlauch

  • adstringierend
  • anregend
  • antibiotisch
  • blutreinigend
  • Cholesterinspiegel senkend
  • durchblutungsfördernd
  • entzündungshemmend
  • Galle treibend
  • Harn treibend
  • schleimlösend
  • schweisstreibend
  • Stoffwechsel anregend
  • tonisierend

Bärlauch – Bestseller Produkte

Bärlauch – unsere Produktempfehlung

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Bärlauch ist bekannt als bewährtes „Reinigungs- und Gewürzkraut“ und ist im mitteleuropäischen Raum als einheimische Pflanze aus der Familie der Lauchgewächse schon seit jeher von großer Bedeutung für die gesunde Ernährung.

Bärlauch trägt durch seinen hohen Gehalt an schwefelhaltigen Inhaltsstoffen zur Versorgung des Körpers mit Schwefel bei, den der menschliche Organismus zur Produktion von Enzymen nutzt. Als Nahrungsergänzung ist Bärlauch sehr gut verträglich und im Rahmen unserer Ausleitung in Kombination mit den Produkten BIO Chlorella und Cilantro Essenz unterstützt es auf dem Weg zu einem besseren Wohlbefinden.

Hinweis: Die Essenz ist alkoholhaltig.

Bärlauch – Bedarf und Dosierung

Zur Dosierung verweisen wir auf die Empfehlungen des Herstellers zum jeweils gewählten Produkt.

Tipps und Informationen zu Bärlauch

Wichtig ist die korrekte Unterscheidung des Bärlauch vom Maiglöckchen und der Herbstzeitlose. Immer wieder kommt es dabei zu Verwechslungen mit fatalen, oft tödlichen Folgen.

  • Ein wesentliches Kriterium der Blätter ist der „Knoblauchduft„. Wenn Sie die Blätter zwischen den Fingern reiben, steigt beim Bärlauch der charakateristische Duft nach Knoblauch in die Nase. Sind die Blätter geruchlos, handelt es sich wahrscheinlich um ein Maiglöckchen oder, noch schlimmer um eine Herbstzeitlose.
  • Auch an den Blättern lassen sie sich gut unterscheiden:
    • Die Blätter des Bärlauch sind mattgrün, weich, mit deutlicher Gliederung, lanzettenähnlicher Blattfläche und dünnem Blattstengel. Die Blätter wachsen einzeln aus dem Boden.
    • Die Blätter der Maiglöckchen sind dunkelgrün, fest, auf der Blattunterseite glänzend und wachsen paarweise am Stengel. Sie umfassen den Stiel und sind giftig!
    • Die Blätter der Herbstzeitlose sind schmal, länglich und lanzettlich und wachsen direkt am im Boden befindlichen Stengel. Die jüngeren Blätter umhüllen die älteren Blätter. Hochgiftig!
  • Unterscheidung an den Blüten:
    • Die Bärlauchblüte ist eine weiße Sammelblüte, die in der Hülle nach oben wächst
    • Die Maiglöckchenblüte ist weiß. Viele kleine Blüten hängen vom Blütenstiel
    • Die Herbstzeitlosenblüte ist violett

Im Zweifelsfall sollten Sie das Kraut einfach stehen lassen und sich den Bärlauch im Fachhandel kaufen !

Im Vergiftungsfall wird empfohlen, unverzüglich einen Arzt oder Heilpraktiker und die Vergiftungsinformationszentrale (VIZ) (01/406 43 43) an der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zu kontaktieren. Vermeintliche Hausmittel wie Wasser oder Milch sollte man ohne ärztlichen Rat auf keinen Fall verabreichen. Das Auslösen von Erbrechen kann sogar gefährlich sein.

Darüber hinaus häufen sich Warnmeldungen über Verunreinigungen von Bärlauchblättern mit den Eiern des Fuchsbandwurms. Diese können beim Menschen lebensbedrohliche Erkrankungen mit tumorartigen Wucherungen, meist in der Leber auslösen, die u.U. erst nach vielen Jahren bemerkbar werden.

Die Eier sind mit bloßem Auge nicht erkennbar und können Tiefkühltemperaturen von -18 Grad Celsius überleben. Sie werden erst bei Temperaturen von +60 Grad abgetötet. Daher sollten Bärlauchblätter vor dem Verzehr oder vor dem Einfrieren einzeln gründlich unter heißem fließendem Wasser gewaschen werden.

Immer wieder verwendete, jedoch falsche Schreibweisen zum Bärlauch sind u.a. „Beerlauch“, „Baerlauch“ und „Berlauch“.


Bitte beachten Sie auch unseren Haftungsausschluss

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