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Schnarch-Stopper – nie mehr schnarchen

Hilfsmittel

Schnarch-Stopper - nie mehr schnarchen
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Schnarchen – ein weit verbreitetes Problem

Schnarchen entzweit Gemüter und sehr oft sogar Paare und Beziehungen. Sicher ist, dass fast jeder Mensch zumindest gelegentlich schnarcht. Die Intensität der Schnarchgeräusche geht dabei vom „erträglichen“ Röcheln bis zu einer Lautstärke von 90 Dezibel. Übersteigt das Schnarchen jedoch einen erträglichen Lärmpegel, beeinträchtigt es nicht nur die Qualität des eigenen Schlafes, sondern auch jenen des Partners oder anderer im Umfeld befindlicher Menschen und wird häufig zum ernsten Beziehungsproblem. Schnarch-Stopper können hier in vielen Fällen wirkungsvolle Abhilfe schaffen.

Selbsthilfemaßnahmen gegen Schnarchen

  • Manchmal hilft es schon, auf einen Alkoholkonsum vor dem zu Bett gehen zu verzichten.
  • Ebenso kann ein Verzicht auf Beruhigungs- und Schlafmittel hilfreich sein
  • Nikotinverzicht kann ebenfalls zu einer Verbesserung der Situation führen
  • die Ernährung am Abend umstellen auf leichte Kost
  • geregelte Schlafzeiten (immer zur selben Zeit ins Bett gehen) kann Verbesserung herbeiführen
  • Hilfreich kann es auch sein, die Rückenlage beim Schlafen zu vermeiden.
  • In leichteren Fällen kann auch das Anstupsen des Partners Abhilfe schaffen.
  • Bei Schnarchen auf Grund einer Allergie gegen Hausstaubmilben oder Bettfedern hilft oft der Austausch von Kissen und Decken gegen solche, die mit anti-allergischen Snthetikfasern gefüllt sind
  • eine Gewichtsreduzierung bei starker Übergewichtigkeit kann wesentlich zur Verbesserung der Situation (und der Lebensqualität insgesamt) beitragen
  • Selbsthilfegruppen zum Erfahrungsaustausch
  • Zahlreiche Sprays und Öle stellen Linderung oder Abhilfe in Aussicht. Manche dieser Mittel sind allerdings laut Berichten wirkungslos und nur teuer. Und nicht jedes Mittel wirkt bei jedem Schnarcher. Hier hilft daher nur ausprobieren.

Was sind Schnarch-Stopper?

Schnarch-Stopper sind Hilfsmittel, die auf natürliche Weise das Schnarchen reduzieren oder ganz unterbinden helfen sollen. Inzwischen gibt es bereits verschiedenste Systeme auf dem Markt. Festzuhalten ist dazu, dass es keine Garantien auf Erfolg zu einer bestimmten Maßnahme gibt. Was bei dem Einen hervorragende Erfolge zeigt, kann beim Anderen völlig wirkungslos bleiben.

Zu beachten ist auch, dass nach operativen Eingriffen oft Komplikationen auftreten, die ihrerseits die Lebensqualität einschränken können. So bleiben unter anderem oft unangenehme Narben zurück oder ist ein richtiges Schlucken oder Sprechen nur eingeschränkt möglich. Eine Operation sollte jedenfalls immer nur die letzte Option sein.

Anwendungsbereiche/Wirkung von Schnarch-Stopper

Es gibt inzwischen eine Unzahl an Schnarchstoppern am Markt. Zur Zeit zählen Nasendilatatoren zu den günstigsten und wirkungsvollsten Hilfsmitteln bei einer großen Zahl Betroffener. Diese werden in die Nase eingeführt und weiten den Nasenkanal. Dadurch entsteht ein natürlicher und maximaler Luftfluss. Das Weichgewebe an der Rückseite der Nase hört auf zu vibrieren und das Schnarchen endet daraufhin.

In verschiedenen Situationen haben allerdings auch andere Schnarchstopper ihre individuell wirkungsvolle Berechtigung.

Schnarch-Stopper – Bestseller Produkte

Schnarch-Stopper – persönliche Produktempfehlung

Eine Empfehlung kann hier leider nicht ausgesprochen werden, sondern gilt es, durch eigene Erfahrungen die auf die individuell Situation bezogene beste Lösung zu finden.

Tipps und Informationen zu Schnarch-Stopper und zum Schnarchproblem

Ist Schnarchen gesundheitsschädlich?

Schnarchen ist nicht nur lästig, sondern kann auch Herz und Kreislauf schaden und mindert oft beträchtlich die Lebensqualität.

Darüber hinaus kann es ein Symptom für eine gefährliche Krankheit sein.

Von einem sogenannten „Schlaf-Apnosesyndrom“ spricht man, wenn im Schlaf pro Stunde mehr als 10 Atempausen auftreten. Es handelt sich dabei um eine Krankheit die der Behandlung bedarf. Es kommt während der Apnoe-Phasen zu einem Absinken des Sauerstoffgehaltes des Blutes bei gleicheitiger Zunahme des Gehirn-, Blut- und Lungengefäßdruckes, was in weiterer Folge zu einer Überbelastung des Herzens führt.

Durch die Unterversorgung des Gehirns wird der Schläfer geweckt, was mit einem besonders lauten Schnarchton einhergeht. Dieser Vorgang kann sich mehrere hundert Male in der Nacht wiederholen und schwerwiegende Folgen haben. Der Schnarcher selbst ist sich dieses Problems meist jedoch nicht bewusst. Er fühlt sich lediglich müde und nicht ausgeschlafen.

Auswirkungen des Schnarchens

Der Schnarcher bekommt in der Nacht von der Störung relativ wenig mit. Folgende Symptome können sich jedoch in unterschiedlichem Ausmaß zeigen:

  • Nachtschweiß
  • häufiges nächtliches Wasserlassen
  • morgendliches Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen beim Erwachen
  • Unausgeschlafenheit, Schläfrigkeit am Tag
  • Konzentrationsschwäche
  • Gedächtnisstörungen
  • gesteigerte Reizbarkeit

Mögliche Herangehensweisen zur Therapie bei Schlafapnoe

Wichtig ist insbesondere bei schweren Störungen auch die Prüfung auf Schalfapnoe. Dazu ist meist der Gang zum Arzt erforderlich. Doch gestaltet sich das oft gar nicht so einfach. Denn entsprechende interdisziplinäre Kompetenzzentren für Schlafmedizin gibt es nicht so viele und nicht alle haben einen ausreichenden Standard.

Alternativ sollten folgende Ärzte konsultiert werden:

  • Ein Schlafmediziner (Somnologe)
  • Ein Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO)
  • Ein speziell dafür zertifizierter Zahnarzt
  • Ein im Bereich Schlafapnoe erfahrener Arzt für Innere Medizin (Internist) oder Herzspezialist (Kardiologe)

Auf Grund deren Ergebnisse können dann die weiteren Schritte geplant werden. Wichtig ist dabei, alles zu hinterfragen, sich die Befunde aushändigen zu lassen und nach Möglichkeit, ganz besonders vor größeren Eingriffen, zumindest eine zweite Meinung einzuholen.


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