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Vitamin-Grenzwerte – Hilfestellung oder bloß verwirrende Verunsicherung ?

Vitamine, Hormone

Vitamin-Grenzwerte
(c) pixabay

Was sind Vitamin-Grenzwerte?

Vitamin-Grenzwerte sind ein Versuch von Experten, Grenzen zu definieren, ab welchen eine Gefährdung oder schädigende Nebenwirkung zu erwarten ist. Wie weit diese zuletzt tatsächlich eine sinnvolle Hilfestellung darstellen, damit befasst sich dieser Beitrag in Form einer Gegenüberstellung derzeit anerkannter Vitamin-Grenzwerte.

Sinn oder Unsinn von Vitamin-Grenzwerten

Viele anerkannte Naturmediziner und Heilpraktiker sowie auch verschiedene Ärzte weisen seit jeher auf diverse Unstimmigkeiten zu den Vorgaben der Vitamin-Grenzwerte durch offizielle Institutionen hin. Europa hat sich lange zurückgehalten, diesbezügliche Festlegungen zu treffen. Nun liegen die Vitamin-Grenzwerte der ESFA vor. Grund genug für uns, eine Gegenüberstellung der Vitamin-Grenzwerte der BfR (DE), D-A-CH (CH) und ESFA (EUR) aufzubereiten. Das Ergebnis finden Sie in nachstehender Tabelle und ist es dem Leser überlassen, sich selbst ein Urteil über Sinn oder Unsinn dieser Festlegungen zu bilden.

Vitamin Deutschland (BfR):
Obergrenze
D-A-CH Referenzwerte Europa (ESFA):
Oberer sicherer Bereich
Vitamin A 400 ug  keine Angaben 3000 ug
Vitamin D 20 ug Frauen: 20 µg
Männer: 20 µg
50 ug
Vitamin E 15 mg Frauen: 12 mg
Männer: 14 mg
300 mg
Beta Carotin 2 mg Frauen: 0,8 mg
Männer: 1,0 mg
zu wenige Daten
Vitamin C
Ascorbinsäure
225 mg Frauen: 95 mg
Männer: 110 mg
Keine Obergrenze
Vitamin B1
Thiamin
4 mg Frauen: 1,0 mg
Männer: 1,2 mg
Keine Obergrenze
Vitamin B2
Riboflavin
4,4 mg Frauen: 1,1 mg
Männer: 1,4 mg
Keine Obergrenze
Vitamin B3
Niacin
17 mg Frauen: 12 mg
Männer: 15 mg
Nicotinamid 900 mg
Vitamin B6 5,4 mg  Frauen: 1,2 mg
Männer: 1,5 mg
25 mg
Vitamin B7
Biotin
18 mg Frauen: 30-60 µg
Männer: 30-60 µg
Keine Obergrenze
Vitamin B9
Folsäure
400 ug Frauen: 300 µg
Männer: 300 µg
1000 ug
Vitamin B12 3-9 ug Frauen: 3,0 µg
Männer: 3,0 µg
bis 5000 ug

Zweck dieses Beitrages soll es nicht sein, den ungehemmten und unkontrollierten Konsum von Vitaminen zu propagieren. Viel mehr sei der/die Einzelne eingeladen, sich ausführlich mit der Thematik auseinanderzusetzen und darauf aufbauend gezielt gesunde und angemessene Entscheidungen zu treffen.

Zieht man als Beispiel das Vitamin D heran, so wird hier eine maximale Tagesmenge (Vitamin-Grenzwerte) von 20 bis aktuell 50 ug empfohlen. Experten gehen davon aus, dass bei oraler Zufuhr nur max. 50% davon auch vom Organismus verwertet werden kann.

Was passiert im Vergleich dazu bei der körpereigenen Vitamin-D-Synthese? Hier wird Vitamin D über die Haut zunächst in der Vorform D3 (Prävitamin D2) und dann durch die Wärme weiter zu Vitamin D3 umgewandelt. Ein Schutzmechanismus verhindert dabei die Überproduktion. Unter idealen Bedingungen produziert der Körper etwa 20.000 IE Vitamin D, bevor dieser Schutzmechanismus wirksam wird. Dies entspricht einer Mengen von ca. 5000 ug.

Verglichen mit dem neuen „Höchstwert“ der ESFA von 50 ug (2.000 IE) möge sich der Leser sein Urteil selber fällen.

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Auch zu Vitamin E und zu den B-Vitaminen würden sich ähnliche Beispiele anführen lassen. Und die Höchstwerte zu Vitamin C waren ohnehin schon seit langem nicht mehr nachvollziehbar.

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ACHTUNG: • Nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet. • Sprechen Sie stets mit Ihrem Arzt, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie Medikamente einnehmen, an einer Krankheit leiden oder sich einer Operation unterziehen. • Nebenwirkungen durch dieses Ergänzungsmittel sind selten. Sollte jedoch eine unerwünschte Reaktion auftreten, müssen Sie das Mittel sofort absetzen und Ihren Arzt kontaktieren.

Bestandteile
Inhaltsstoffe: Dicalciumphosphat, Füllstoff (Mikrokristalline Zellulose), Magnesiumoxid, Vitamin C, (Hydroxypropylmethylcellulose) (Ascorbinsäure), Vitamin B3 (Nicontinsäureamid), Vitamin E (d- Alpha-Tocopherol) Eisenfumerat, Überzugmittel (Hydroxypropylmethylcellulose), Glyzerin, Carnaubawax), Vitamin A (Maltodextrin, Dextrin, modifizierte Stärke, dl-Alpha – Tocopherol), Vitamin B5 (Pantothensäure), Zinkoxid, Mangansulfat, LSelenomethionin (Dicalciumphosphat), Trennmittel (Magnesiumstearat, Siliziumdioxid), Vitamin B12 (Maltodextrin) (Cyanocobalamin), Vitamin D3 (Maisstärke, Sucrose, Gummiarabikum, dl-a-Tocopherol, Dicalciumphosphat) (Cholecalciferol), Vitamin B6 (Pyridoxin Hydrochlorid), Lutein (Stärke), Kupfersulfat, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B1 (Thiamin-Hydrochlorid), Vitamin K1 (Gummiarabikum, Siliziumdioxid), Chrom Picolinate, Folsäure, Kaliumjodid, Natriummolybdat, Biotin.

Gebrauchsanweisung
Verwendung: Eine Tablette ein oder zweimal täglich, oder gemäß den Anweisungen Ihrer Gesundheitsfachkraft, mit einer Mahlzeit und einem Glas Wasser einnehmen. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

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Zur Dosierung verweisen wir auf die Empfehlungen des Herstellers zum jeweils gewählten Produkt.

Tipps und Informationen zu Vitamin-Grenzwerten

Wer dem Körper Vitamine oder Hormone bzw. sonstige Stoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zuführt, sollte sich mit der Materie befassen oder sich qualifiziert beraten lassen. Denn auch wenn die Vitamin-Grenzwerte unter Umständen oft in wesentlich anderen Bereichen liegen können als in diversen Vorgaben oder Tabellen angeführt, ist bei unqualifizierter und unkontrollierter Zufuhr bei mehreren Vitaminen durchaus die Gefahr einer Überdosierung mit zum Teil schwerwiegenden Folgen möglich und u. U. mindestens ähnlich gravierend wie die Folgen einer Unterdosierung ggf. zum Ausdruck kommen.


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