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Linolsäure – für strahlend gesunde Haut und Haare sowie zur Gewichtsreduktion

Naturheilmittel

Linolsäure
@ pixabay

Was ist Linolsäure?

Die Linolsäure ist eine sehr bedeutende Fettsäure und für den Köper lebensnotwendig. Sie ist Grundlage für die Synthese von mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Linolensäure und Arachidonsäure, die der Synthese von Prostaglandinen dient.

Es handelt sich bei der Linolsäure um eine zweifach ungesättigte Fettsäure. Ungesättigte Fettsäuren sind organisch-chemische Verbindungen, deren Molekülstrukturen eine Doppel- oder eine Dreifachbindung vorweisen. Die Linolsäure besitzt eine Doppelbindung und gehört in die Gruppe der Omega-Fettsäuren.

Linolsäure ist im Wasser sehr schlecht löslich und kommt generell im flüssigen Zustand vor. Sie befindet sich hauptsächlich in natürlichen fetten Ölen. Der Körper ist nicht in der Lage, Linolsäure selbst zu bilden. Deshalb wird sie vorrangig durch die Nahrung aufgenommen. Enthalten ist die Linolsäure in tierischen und pflanzlichen Fetten. Den höchsten Linolsäuregehalt der Pflanzenöle haben das Traubenkernöl und das Distelöl sowie Sonnenblumenöl, nicht jedoch Kürbiskernöl und Olivenöl. Ebenfalls sehr reich an Linolsäure sind unter anderem fettreiches Fleisch und Wurst, Mandeln und Nüsse.

Auch Nahrungsergänzungsmittel stellen, besonders für Veganer und Vegetarier, eine gute Möglichkeit dar, dem Körper ggf. fehlende Linolsäure zuzuführen.

Anwendungsbereiche/Wirkung von Linolsäure

Wird dem Körper genügend Linolsäure zugeführt, hat dies viele positive Einwirkungen auf die im Körper regelmäßig ablaufenden Prozesse:

Als Bestandteil der Haut hat Linolsäure eine wichtige Barrierefunktion bzw. Funktion für den Wasser-Haushalt. Bei äußerlicher Anwendung (Kosmetika) wirkt Linolensäure gegen Reizungen, Lichtschädigungen und Altersflecken der Haut.

So sorgt Linolsäure als Bestandteil von Ceramiden unter anderem für ein strahlendes Hautbild und gesunde Haare. Ceramiden sind wertvolle Fette, welche maßgeblich eine aufbauende Wirkung im Bereich der obersten Hautschicht einnehmen und somit einen Schutzmantel als Hautbarriere bilden.

Konjugierte Linolsäure zeigte in Tierversuchen zudem krebshemmende und antioxidative Effekte. Desweiteren wird CLA ein Effekt als „fat-burner“ nachgesagt, welcher den Muskelaufbau steigern und die Fettverbrennung fördern soll.

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CLA (Conjugated Linolic Acid, konjugierte Linolsäure) gehört zu den essentiellen Fettsäuren. Diese können vom Körper selbst nicht erzeugt werden und müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden.

Wissenschaftliche Studien belegen, das CLA für Sportler gleich zwei durchaus erwünschenswerte Vorteile hat: der Fettanteil des Körpers sinkt und gleichzeitig steigt der Anteil der Muskelmasse durch bessere Proteinbiosynthese. In den Studien wird gleichzeitig eine Normalisierung des Insulinspiegels belegt, das Hungergefühl also gebremst. Diese Wirkungskombination macht das Training sichtbar erfolgreicher.

Für eine Diät ist CLA also besonders empfehlenswert. Dennoch sollte CLA nicht unkontrolliert über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Studien: Gaullier J-M et al.: Conjugated linoleic acid supplementation for 1 y reduces body fat mass in healthy overweight humans. 2004; 79: 1118-25 Riserus U., Berglund, L., Vessby, B.: „Conjugated linoleic acid (CLA) reduced abdominal adipose tissue in obese middle-aged men with signs of the metabolic syndrome: a randomised controlled trial. Int J Obes Relat Metab Disord. 2001; 25(8):1129-35)

Bestandteile
je Tagesportion (3 Kapseln): CLA / Konjugierte Linolsäure (80%) 3000 mg – NRV*. *NRV = Prozentsatz der empfohlenen Tagesdosis nach Anlage 13 der Verordnung VO (EU) 1169/2011 (LMIV). Zutaten: Distelsamenöl (80% Konjugierte Linolsäuren), Gelatine (Softgel-Kapsel), Glycerin, gereinigtes Wasser

Gebrauchsanweisung
Erwachsenen wird empfohlen 3 x täglich 1 Kapsel mit jeweils 1-2 Gläsern Wasser (300-400 ml) zu verzehren. Die empfohlene Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

Linolsäure – Bedarf und Dosierung

Zur Dosierung verweisen wir auf die Empfehlungen des Herstellers zum jeweils gewählten Produkt. Der Tagesbedarf an Linolsäure liegt bei 5 bis  7 Gramm.

Tipps und Informationen zu Linolsäure

Laut Studien ist das richtige Verhältnis von Omega-3/6 ist für eine rasche Umsetzung unerlässlich. Um eine maximale Umsetzung in DHA und EPA zu erreichen, sollen demach auf einen Teil Omega-3 Fettsäure zwei bis vier Teile Omega-6 Fettsäure kommen. Je größer der Anteil Omega-6 desto weniger wird Alpha-Linolensäure umgesetzt. Für die ideale Umsetzung wird ein maximales Omega-3/6-Verhältnis von 1/10 empfohlen. Laut Versuchen ist die Umsetzung bis zu einem Verhältnis  1/7 (Omega-3/6) perfekt. Sobald der Anteil an Omega-6 die 7 Teile allerdings übersteigt, nimmt die Umsetzung in EPA und DHA offensichtlich deutlich ab.
Umgekehrt ist das jedoch nicht der Fall. Zuviel an Omega-3-Fettsäuren kann die Umsetzung von Linolsäure in AA bremsen, da sie dieselben Enzyme benutzen


Bitte beachten Sie auch unseren Haftungsausschluss

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