Gesundheit & Fitness

Betain – ein Homocystein-Killer. Schutz von Herz, Gefäße und Leber und Vorbeugung vor Demenz

Aminosäurenverbindung

© pixabay / couleur / betain

Betain – was ist das?

Betain (von lateinisch beta = Rübe, Bete) ist ein Oxidationsprodukt des Cholins. Betain ist ein „Homocystein-Killer“, der Herz, Gefäße und Leber schützen sowie gegen Demenz vorbeugen kann.

Betainhydrochlorid ist eine interessante Substanz, die keiner Vitalstoffgruppe genau zugeordnet werden kann. Es ist keine Aminosäure, sondern ein Aminosäuren-Derivat (Aminosäuren-Abkömmling), jedoch auch kein kein Vitamin, sondern ein vitaminähnlicher Stoff. Betain entsteht durch die Oxidation von Cholin und ist mit der Aminosäure Glycin verwandt, als dessen Derivat es auftritt. 

Betain kommt vor allem in Weizenkleie und -keimen vor. Zuckerrüben und Rote Bete sind ebenfalls reich an Betain. Auch Brokkoli, Spinat und vor allem Muscheln (Miesmuscheln, aber auch Grünlippmuscheln) enthalten viel Betain.

Anwendungsbereiche/Wirkung von Betain

Betain ist ein Abbauprodukt von Cholin und wird im Körper für die Synthese einiger Stoffe benötigt, u.a. von Kreatin, Methionin, Lecithin und Carnitin. Es handelt sich um ein Aminosäuren-Derivat und gleichzeitig um einen vitaminähnlichen Stoff.

Betain kann allgemein körperliche Leistungen und Energie fördern sowie den Fett- und Leberstoffwechsel verbessern. Es kann auch dazu beitragen, die mentalen Funktionen anzuregen.

Die wichtigste Eigenschaft des Betain-HCl ist die, dass es zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel beitragen kann. So wird überschüssiges Homocystein zur Aminosäure Methionin abgebaut. Diese Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 1,5g Betain ein. 

Homocystein ist ein Risikofaktor, der in hohem Maße für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Durchblutungsstörungen, Demenz, Makuladegeneration und Osteoporose verantwortlich ist.

Betain-TMG ist die reine und optimale Betain-Form und kann zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Krankheiten beitragen. Das beruht darauf, dass Betain-TMG übermäßig vorhandenes Homocystein senken kann.

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Betain – Bedarf und Dosierung

Zur Dosierung von Betain verweisen wir auf die Empfehlungen des Herstellers zum jeweils gewählten Produkt.

Die tägliche Einnahme von 500 mg bis 2.000 mg ist empfehlenswert, um den Homocysteinspiegel zu senken und so Arteriosklerose vorzubeugen.

Tipps und Informationen zu Betain

Die meisten als Nahrungsergänzungsmittel verfügbaren Präparate enthalten Betain als Betain-HCl oder Betainhydrochlrid. Darin ist zu etwa Dreivierteln Betain und zu circa einem Viertel Hydrochlorid, besser bekannt als Salzsäure, gebunden.

Wird im Magen zu wenig Salzsäure gebildet, können sich bakteriell oder parasitär bedingte Infektionen sich im Magen-Darm-Trakt ausbreiten. Bei dieser sogenannten Hypochlorhydrie kann Betain HCl helfen, die davon abhängigen Beschwerden zu verringern. So kann beispielsweise Sodbrennen erleichtert und das Risiko von Gallensteinen gesenkt werden. Auch gegen übermäßige Bakterien im Dünndarm kann Betain HCl wirksam sein.


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