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Inositol – ein bemerkenswerter vielseitiger Vitalstoff

Naturheilmittel

Inositol
© pixabay / Gerhard Gellinger

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Inositol – was ist das?

Inositol (Cyclohexanhexol), auch als Inosit oder veraltet als Vitamin B8 oder „Muskelzucker“ bezeichnet, gilt als Vitaminoid, als eine vitaminähnliche Substanz. Inositol wird auch vom Organismus selber hergestellt – und zwar als Abbauprodukt von Glucose. Die aktive Form ist das Myoinositol.

Inositol ist ein (sechswertiger) Alkohol und ist im menschlichen Körper praktisch in allen Geweben vorhanden. Besonders hoch konzentriert ist es im Gehirn, in der Niere, Leber und Milz sowie in den Hoden.

Anwendungsbereiche/Wirkung von Inositol

  • Als Bestandteil der Zellmembranen der Nervenstränge ist Inositol an der Übermittlung von Nervenimpulsen beteiligt. Es reguliert zudem die Produktion mehrerer wichtiger Nervenbotenstoffe.
  • Inositol verhindert die Verhärtung der Arterienwände und vermindert so das Risiko von Infarkt und Schlaganfall.
  • Myoinositol in den Hoden ist wichtig für Herstellung und Reifung der Spermien.
  • Inositol verbessert die Gehirnleistung, besonders das Gedächtnis. Teilweise soll es sogar Gedächtnisverluste nach Schlaganfall rückgängig machen können. Es nährt die Gehirnzellen und kommt dort auch in großen Mengen vor, ebenso im Rückenmark, wo es das Wachstum der roten Blutkörperchen fördert.
  • Inositol stärkt deutlich die Kontraktionen des Magen-Darm-Traktes. Es verbessert dadurch die Verdauung und die Weiterverarbeitung der Nahrung und verhütet Blähungen und andere Bauchbeschwerden.

Inositol und Cholin arbeiten eng zusammen. Sie sorgen dafür, dass Fette im Körper flüssig bleiben, die Zellen mit unentbehrlichen Fettsäuren versorgt werden und sich nicht in Organen oder Blutgefäßen anstauen und ablagern.

Mangelsymptome: Haarausfall, Hautrötung, Fetteinlagerung in der Leber, erhöhter  Blutfettspiegel, nervöse Störungen bei Diabetikern, Verstopfung, Dermatitis (Ekzem), Veränderungen am Auge (das Linsengewebe enthält reichlich Inositol), gestörtes Wachstum bei Kindern.

In zahlreichen Studien wird eine Verbesserung der Fruchtbarkeit sowie Normalisierung des Menstruationszyklus durch Inositol auch mit einer Senkung des Insulinspiegels in Verbindung gebracht. Bei der Insulinresistenz wiederum sehen die Wissenschaftler in ihrer Mehrheit einen Zusammenhang mit der bei PCOS häufig auftretenden Fettleibigkeit.

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Inositol – Bedarf und Dosierung

Zur Dosierung von Inositol verweisen wir auf die Empfehlungen des Herstellers zum jeweils gewählten Produkt.

Tipps und Informationen zu Inositol

Inositol ist in der Nahrung vor allem in Nüssen, Bohnen, Weizen und Weizenkeimen sowie in Orangen enthalten. Hauptsächlich kommt es in Form von Phytaten vor. Werden diese in großen Mengen aus der Nahrung aufgenommen, können sie die Aufnahme von Kalzium, Eisen und Zink vermindern. Inositol aus Nahrungsergänzungen hat diesen Effekt nicht und ist daher für therapeutische Zwecke zu bevorzugen.

Lecithin ist besonders reich an den Vitaminen Inositol und Cholin.


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